Fahrtarten

Die beiden Begriffe klingen ähnlich und werden ständig verwechselt. Für die Kostenübernahme macht der Unterschied aber alles aus.
Eine Krankenfahrt ist die Beförderung in einem normalen, entsprechend ausgestatteten Fahrzeug – sitzend, im Rollstuhl oder mit Tragestuhl. Während der Fahrt findet keine medizinisch-fachliche Betreuung statt. Genau das ist unser Bereich: Fahrten zur Dialyse, zur Chemotherapie, zum Facharzt, zur Tagespflege oder zwischen Kliniken.
Ein Krankentransport findet dagegen im Krankentransportwagen statt, mit qualifiziertem Rettungspersonal an Bord. Er ist nötig, wenn Sie während der Fahrt medizinisch betreut, überwacht oder mit Sanitätsmaterial versorgt werden müssen. Davon zu unterscheiden ist noch einmal der Rettungsdienst mit Notarzt bei akuter Lebensgefahr.
Entschieden wird das nicht von Ihnen und nicht von uns, sondern von der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt. Die Einschätzung wird auf der Verordnung festgehalten.
Warum das wichtig ist: Ein Krankentransportwagen verursacht ein Vielfaches der Kosten einer Krankenfahrt. Ist keine Betreuung während der Fahrt erforderlich, ist die Krankenfahrt die richtige und deutlich wirtschaftlichere Wahl – gerade bei Verlegungen zwischen Kliniken, wo aus Gewohnheit oft der Rettungswagen gerufen wird.
Unser Tipp: Fragen Sie im Zweifel in der Praxis oder auf der Station ausdrücklich nach, ob eine Krankenfahrt ausreicht. Wenn ja, melden Sie sich bei uns – auch kurzfristig.

